Kanisfluh im Bregenzerwald Kanisfluh im Bregenzerwald

Aktiv im Bregenzerwald

Hoch hinauf oder gemütlich dahin auf Panoramawegen? Beim Wandern lässt sich der Bregenzerwald aus verschiedenen Perspektiven erkunden, noch dazu wirkt Wandern überaus wohltuend.

Sommer im Bregenzerwald

Einige Wanderwege erzählen Geschichten, von der Alpwirtschaft, über geologische Besonderheiten, über historische Begebenheiten und Persönlichkeiten. „Eintrittskarte“ für alle Bergerlebnisse ist die Bregenzerwald Gäste-Card, die alle Gäste erhalten, die drei oder mehr Nächte in einer der 24 Partnergemeinden verbringen.

„Könnte man eine Tablette entwickeln, die alle krankheitsvorbeugenden und heilenden Kräfte des Ausdauersports Wandern in sich vereinigte, wäre sie der pharmakologische Megaseller schlechthin“ bestätigt der Psychiater Reinhard Haller, während er die Kanisfluh besteigt, zu deren Füssen er aufgewachsen ist. Mehr über die vielen positiven Effekte und die wunderschönen Seiten des Wanderns erzählt das neue Reisemagazin Bregenzerwald.

Begeleitet Wandern

Wer das Wandergebiet mit fachkundiger Begleitung kennen lernen möchte, nimmt an einer begleiteten Wanderung teil. Das örtliche Angebot im Bregenzerwald umfasst unter anderem Kräuterwanderungen, Gipfeltouren auf die höchsten Gipfel des Bregenzerwaldes und ein wenig darüber hinaus, Wanderungen zu Alpsennereien oder zum Sonnenauf- und -untergang.

Kulinarisch Wandern

Schritt für Schritt geht’s von Gang zu Gang: Unter diesem Motto bietet Bregenzerwald Tourismus verschiedene kulinarische Wanderungen als buchbare Tagesarrangements an. Alle Wanderungen führen durch ausgesucht schöne Landschaften und inkludieren Frühstück, Mittagessen und Dessert mit regionalen Spezialitäten. Gespeist wird in drei Berggasthäusern oder Restaurants.  Auf den Wegen, die ihre Ausgangspunkte in Bezau, Schwarzenberg, Mellau, Warth und Lingenau haben, ist man zwischen 3 ½ bis 5 Stunden unterwegs. / www.bregenzerwald.at/kulinarisch-wandern-im-bregenzerwald

 Auf den Spuren der Lebenskultur Wandern

Ob Naturbesonderheiten, Geschichte oder Kunst: Der Bregenzerwald ist auch für seine informativen Themenwege bekannt.

  • In Au-Schoppernau gibt der „Alpgang-Weg“ in 2 oder 6 Stunden Einblicke in die Bregenzerwälder Alpwirtschaft, die seit Jahrhunderten in drei Stufen betrieben wird. Im Frühsommer ziehen Sennen und Kühe vom Tal auf das „Vorsäss“, im Sommer auf die Hochalpe, im Herbst wieder aufs Vorsäss und dann zurück ins Tal. / au-schoppernau.at
  • Die Georunde Rindberg in Sibratsgfäll macht an acht Stationen die Kraft der Natur sichtbar und erlebbar: Der Rundweg führt zur Parzelle Rindberg, wo sich vor einigen Jahren Berghänge in Bewegung gesetzt und tiefe Spuren hinterlassen haben. Am Weg liegt beispielsweise „Felbers schiefes Haus“. Das ehemalige Ferienhaus hat sich bei der Rutschung ohne nennenswerte Schäden 18 Meter talwärts bewegt. Das begehbare Objekt fasst die Ereignisse der Naturgewalten zusammen und stellt in der Ausstellung „Gewaltige Natur“ den Naturpark Nagelfluhkette vor. Die Rutschung thematisieren auch künstlerisch gestaltete Installationen, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurden. / bewegtenatur.at
  • In Hittisau begleitet der Wasserwanderweg die Bolgenach und führt in rund zwei Stunden weitestgehend eben durch eine reizvolle Wald- und Flusslandschaft. Wissenswertes liest man unterwegs auf Tafeln. / hittisau.at
  • Lingenau erzählt. Wandern und Geschichten hören. Das Geschichtenerzählen war früher Teil des dörflichen Alltags. „Lingenau erzählt“ belebt diese Tradition wieder. Im und rund um den Ort stehen 28 „Erzählbänkle“, erreichbar auf gemütlichen Rundwanderwegen. Per Mobiltelefon können Wanderer der jeweiligen Geschichte lauschen, entweder im örtlichen Dialekt oder auf Hochdeutsch. Die Geschichten nehmen Bezug zum Standort und zur Landschaft, die man von dort aus sieht. Fünf Bänkle stehen praktischerweise bei Gasthäusern. So kann man seine Runde gleich mit einer gemütlichen Einkehr im Löwen, in der Traube, im Adler oder Wälderhof verbinden. Die Erzählbänkle entlang der Route „Oberbuch“, Gehzeit gut eine Stunde, erzählen auch Geschichten von Kindern für Kinder. / www.lingenau-erzählt.at
  • In Doren spielt der StandWOrtWeg mit Perspektiven, lehrt das genaue Hinschauen und lädt ein zum Rätselraten. Auf dem gemütlichen Weg ist man rund 1,5 Stunden unterwegs. Entlang der Strecke gibt es Spiel- und Rätselstationen, philosophische Fragen werden aufgeworfen. Wer die Fragen im Rätselfolder lösen will, muss die richtige Perspektive finden, ein probates Mittel auch für andere Lebensaufgaben. / doren.at/Lesewanderweg
  • Auf dem Brüggelekopf, dem Hausberg von Alberschwende im Bregenzerwald, erklingt am Musikwanderweg an zehn Stationen traditionelles Bregenzerwälder Liedgut. Den Weisen, gespielt von Chören und Musikvereinen aus Alberschwende, mitten in der Natur zu lauschen, hat einen besonderen Reiz. Zum Verweilen bieten sich Aussichts- und Ruheplätze an. Rund um den Berggasthof Brüggele gibt es zudem von Künstlern gestaltete Objekte zu bestaunen. / musikwanderweg.at

ANGEBOTE & VORTEILHAFTES

Bregenzerwald Tourismus bietet eine Reihe von direkt buchbaren Packages an, zum Beispiel:

Weitwandern auf dem Architektur-, Käse- oder Wasserweg mit Gepäcktransport, die Kennenlerntage Bregenzerwald mit einer kulinarischen Wanderung, Wandern von Hütte zu Hütte für geübte Bergwanderer oder für Familien mit Kindern. / www.bregenzerwald.at/buchbare-angebote

Bergerlebnisse mit der Bregenzerwald Gäste-Card

Auf einige Gipfel fahren Seilbahnen und Sessellifte. Allein schon wegen der Aussicht lohnen sich die Bergfahrten. Attraktiv sind auch die stimmungsvollen Veranstaltungen auf den Bergen – vom Bergfrühstück, über Fahrten zum Sonnenuntergang, Konzerte aller Art bis hin zu Musikantentreffen. Die „Eintrittskarte“ zu diesen Bergerlebnissen ist die Bregenzerwald Gäste-Card. Sie bringt Besucher beliebig oft per Bergbahn nach oben, gilt für umweltfreundliche Fahrten mit den öffentlichen Bussen und zudem für erfrischend-entspannende Stunden in den Freibädern. Die Bregenzerwald Gäste-Card erhalten alle Besucher, die zwischen 1. Mai und 31. Oktober 2019 drei oder mehr Nächte in einer der 24 Partnergemeinden verbringen. / www.bregenzerwald.at/bregenzerwald-gaeste-card

 

Winter im Bregenzerwald

Damüls-Mellau: Ideal für Familien und Freerider

Hundert Kilometer Piste. Das freut den Wintersportler, denn wer will schon immer dieselbe Strecke fahren? Für Familien hört im Skigebiet Damüls-Mellau das Ski- und Snowboardvergnügen nie auf. Zeitgemässe Liftanlagen (wer, und sei er Nostalgiker, hängt schon gern an alten?), 10er- Gondelbahn und zwei beleuchtete Skitunnel. Nein, Geisterfahrer kommen einem hier sicher nicht entgegen, denn welcher Ski oder welches Board läuft schon aufwärts? Für Freerider ist das genau der richtige Platz, denn hier liegt der grösste Snowpark des Landes. «Super ist, dass man nicht so weit ins Tal hineinfahren muss», erklärt Snowpark-Chef Thomas Alton den Erfolg des Skigebiets auch bei Tagesgästen. «Man parkt bequem in Mellau und ist mit der Gondel in sechs Minuten im Skigebiet.»

Warth-Schröcken: Tor zum Mekka der Skifahrer

Dort, wo der Bregenzerwald beinahe schon aufhört, beginnt für viele das richtige Skifahren. Das Skigebiet Warth-Schröcken war längst eines der grössten im Land, ehe es auch das noch übertraf. Über den Auenfeldjet ist es nun mit Lech Zürs verbunden. Die Flexenbahn wiederum führt von Zürs nach Stuben/Rauz. Manche sagen Mekka zur Skiregion Arlberg, weil sie sich jedes Jahr auf «die Haddsch» hierher aufmachen. Über 300 Pistenkilometer, beinahe neunzig Liftanlagen. Das grösste Skigebiet Österreichs, eines der grössten der Welt. Und in Warth fängt alles an. Auch der Weg zum «Run of Fame». Die Runde ist den Skilegenden vom Arlberg gewidmet. Auf 85 Kilometer Piste und 18000 Höhenmetern kann man sich skifahrend an ihre Leistungen erinnern. Mindestens bis Ostern und auf über 2500 Meter Seehöhe.

Diedamskopf: Auf Rampen und im Pulver

Über 2000 Meter Seehöhe und tief im Schnee: Gleich unterhalb des Gipfels liegt die Bergstation der Gondelbahn auf den Diedamskopf. Von der Panoramaterrasse des Bergrestaurants aus sieht man die rund 300 Gipfel des Bregenzerwaldes sowie der Allgäuer Alpen in der Sonne strahlen. Aber wer kommt schon bloss zum Schauen? Fahren wollen wir! Dazu gibt es bestens präparierte Pisten aller Schwierigkeitsstufen. Sogar verwöhnte Ski-Hasen finden hier ihren Fahrspass: zehn Kilometer talab, wobei 1200 Höhenmeter überwunden werden. Freestyler lassen so etwas links liegen. Sie schrauben sich lieber durch und über die 35 Rampen und Kicker des Diedamsparks. Und dann gibt es die, denen die ausgeschilderten Pisten bloss anzeigen, wo sie sicher nicht fahren wollen. «Die Pulverschneehänge am Diedamskopf gehören zu den schönsten, die ich kenne», sagt der begeisterte Tourengeher und Tiefschneefahrer Thomas Dietrich aus Mellau. «Der Naturschnee dort ist bis in den Frühling hinein ein Traum!» Einen Skipass braucht er trotzdem.

Abwechslungsreich: 3-Täler-Skipass und Ski-Arlberg-Skipass

Wer mehr als 2,5 Tage im Bregenzerwald Ski fährt, bekommt den 3-Täler- Skipass. Er gilt für alle Skigebiete im Bregenzerwald, im benachbarten Grossen Walsertal, im Tiroler Lechtal sowie in einigen Gebieten im Allgäu in Deutschland. Ausserdem kann man mit dem Skipass die Skibusse benützen, die die einzelnen Skigebiete miteinander verbinden. Inhaber des 3-Täler-Passes können gegen einen Aufpreis nach Lech Zürs am Arlberg und somit im Ski-Arlberg-Gebiet fahren.

 

Bregenzerwald Tourismus GmbH
Impulszentrum 1135, 6863 Egg
Tel.: +43 5512 2365
info@bregenzerwald.at
www.bregenzerwald.at

Kanisfluh im Bregenzerwald
Kanisfluh im Bregenzerwaldfriendship is
Kulinarisch Wandern in Schwarzenberg
Kulinarisch Wandern in Schwarzenberg © Bregenzerwald Tourismus GmbB / Ludwig Berchtold

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Daniel Predota

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