Klettern Klettern

Aktiv im Kleinwalsertal

Weniger Höhenmeter, mehr Intensität:
Sommerliche Aktivitäten im Kleinwalsertal, die das Herz höherschlagen lassen.

Sommer im Kleinwalsertal

Es ist kein Geheimnis, Wanderer, Biker und Trailrunner lieben das Kleinwalsertal im Sommer. Doch die Bergwelt verändert sich ständig und so ist Sommer nicht einfach Sommer. Mit dem fliessenden Wechsel der Jahreszeiten entwickelt auch jede Tour einen besonderen Reiz. Nicht der Höhenmeter ist das Mass der Dinge. Vielmehr sind es die blühenden Bergwiesen, eine herzhafte Brotzeit in der sommerlichen Abendsonne, Begegnungen mit Gämsen und Steinböcken oder das Farbenspiel eines Sonnenaufgangs, die jeder Aktivität mehr Intensität verleihen.

Im Kleinwalsertal kann jeder scheinbar einfache Momente geniessen, die das Herz höherschlagen lassen. Es braucht dafür keine Höchstleistungen. Die einzige Voraussetzung ist, dass man sich mit offenen Augen und Ohren auf den Weg macht. Die wichtigste Zutat? Das ist die sich sanft erhebende Landschaft des weit geschnittenen Hochgebirgstals und seinen Seitentälern.

Frühlingsgefühle

Wenn in den höheren Lagen und auf den Gipfeln noch Schnee liegt, dann wartet eine Reihe kleinerer Wanderungen mit grossem Erlebnisfaktor. Die Kraft der Elemente ist jetzt vor allem entlang der Bäche spürbar, wenn die Schneeschmelze den Wasserpegel steigen lässt. Ein eindrucksvolles Naturschauspiel ist in dieser Zeit der Schwarzwasserbach. Wandert man von der Auenhütte aus bachaufwärts, staunt man nicht schlecht, wenn sich die Ebene der Melköde in eine Seenlandschaft verwandelt und hinter der Alphütte ein tosender Wasserfall ins Tal donnert. Folgt man dem Bach Tal auswärts, gelangt man zu weiteren Wasserfällen, zur Naturbrücke und den Kessellöchern. Sie sind das Ergebnis des jahrtausendelangen Wechselspiels von Wasser und Gestein. In den Strudellöchern sammeln sich die Wassermassen, sprudelnden vor sich hin und erfrischen die Gemüter der Betrachter.

Frühlingshaftes aus dem Kleinwalsertal Erlebnis-Webshop

Für Familien, die auf Tuchfühlung mit den Elementen gehen möchten, steht vom 7. bis 10. Juni 2019 das Marmot Family Camp auf dem Programm. Geschlafen wird in Outdoor-Zelten von Marmot und tagsüber wartet eine grosse Auswahl an Outdoor-Erlebnissen für die ganze Familie.

Sommerliebe

Spätestens wenn ein pinkfarbenes Blütenmeer die Bergwiesen bedeckt, ist der Sommer da. Die Alpenrose liebt die Böden in den Walser Bergen und von ca. Mitte Juni bis Mitte Juli steht sie in voller Blüte. Die Natur beweist einmal mehr, dass sie auch an Orten mit widrigen Klimabedingungen ein Händchen für Schönheit hat. So wie die Alpenrose haben sich zahlreiche Pflanzen auf die alpinen Verhältnisse eingestellt und bis in die höchsten Lagen findet man eine sagenhafte Pflanzenvielfalt.

Der Sommer ist auch die Zeit der Frühaufsteher und für Hütten- und Hochtouren. Die Sonne schaut jetzt früh hinter der Kanzelwand hervor und zieht einen hohen Bogen über das Tal. In den Morgenstunden geniesst man die kühle Luft für den Aufstieg und am Nachmittag lässt man die Füsse in einem der erfrischenden Bergbäche baumeln.

Sommerliche Erlebnis-Tipps

Für jeden, der mit allen Sinnen in den alpinen Lebensraum eintauchen und mehr darüber erfahren möchte, gibt es im Kleinwalsertal Erlebnis-Webshop eine Reihe von Touren - sowohl für frühe Vögel als auch Langschläfer:

Mauerblümchen sind bei der kleinen Walser Naturwanderung Fehlanzeige. Auf der ca. dreistündigen Tour lernt man die charismatischen Naturschönheiten des Kleinwalsertales persönlich kennen. Start ist jeden Dienstag um 14:00 Uhr.

Wem beim Anblick des Widdersteins, dem höchsten Berg des Tals, das Herz aufgeht, der wird sich in diese Tour mit aller Wahrscheinlichkeit verlieben. Für die anspruchsvolle Bergtour rund um den Widderstein muss man gute Kondition und Trittsicherheit mitbringen. Start ist jeden Donnerstag um 9:00 Uhr.

Alle geführten Wanderungen finden von Mitte Mai bis Ende Oktober statt, mehr Information und Buchung im Kleinwalsertal Erlebnis-Webshop.

Herbstgold

Die Wandersaison erlebt nochmal einen zweiten Frühling. Die intensive Farbenpracht der Bäume, das warme Licht und die klare Luft schaffen eine eindrucksvolle Stimmung. Die Sonne lässt sich jetzt erst später blicken und ihr tiefer werdender Stand wirft lange Schatten.

Ein Geschenk, das man sich unbedingt einmal machen sollte, ist zum Sonnenaufgang zu wandern. Wenn die Tage kürzer werden, muss man auch nicht mehr ganz so früh aufstehen. Einer der beliebtesten Berge, um den neuen Morgen zu begrüssen, ist der Ifen. Im Westen des Tals gelegen, hat man von seinem Gipfel aus den perfekten Panoramablick, wenn die Sonne hinter der gegenüberliegenden Bergkette aufgeht. Wer es etwas gemütlicher mag, für den gibt es auf das Walmendingerhorn Sonnenaufgangsfahrten.

Ist man dagegen in den Nachmittagsstunden Richtung Dämmerung unterwegs, tönt aus den Wäldern ein durchdringendes Geräusch. Die Flirt- und Annäherungsversuche der Hirsche in der Brunftzeit sind nicht zu überhören. Ein wachsames Auge hat gute Chancen, Gämsen, Steinböcke oder andere Bergbewohner zu entdecken. Auch sie geniessen jetzt nochmal die Sonnenstunden und stärken sich auf den Bergwiesen für den langen Winter.

Herbstliches Schmankerl

Jetzt wird Alpabtrieb und Viehscheid gefeiert und die Ernte eingebracht. Was alles direkt von der Wiese und aus den Wäldern auf den Teller kommt, zeigt Herbert Edlinger bei einer Genusswanderung. Der gelernte Koch und Veredler heimischer Produkte hat die Picknick-Decke dabei und es gibt jede Menge Köstlichkeiten zum Probieren. Jeden Donnerstag um 9:30 Uhr.

Aber erst die richtigen Kräuter und Gewürze verleihen dem Essen das gewisse Etwas. Daher empfiehlt sich ein Spaziergang mit Christine Keck durch ihren Kräutergarten, gelegen in der reizvollen Umgebung des Hochmoors am Hörnlepass. Ausserdem wird man staunen, was für Naturschätze oft unbemerkt am Wegesrand wachsen. In ca. zwei Stunden erfährt man viel Wissenswertes über die Wirkung, Anwendung und Verarbeitung der Pflanzen zu Salzen, Ölen, Tinkturen und Gewürzen. Jeden Freitag um 14:00 Uhr.

 

Winter im Kleinwalsertal

Für Familien ist das Kleinwalsertal im Winter vor allem eines – vielseitig. Skivergnügen wartet auf kleine Pistenflöhe, Nachwuchs-Freestyler, Freerider und ihre Eltern oberhalb von 1000 m, verteilt auf 130 schneesichere Pistenkilometer. Aber es gibt noch so viel mehr in dem Vorarlberger Hochgebirgstal zu entdecken, denn auch ohne Ski führen unterschiedlichste Wege zu echten Naturerlebnissen.
Das weitläufige Talskigebiet, ein ausgefeiltes Bussystem bis an entlegene Fleckchen und ein grosses Serviceangebot machen den Familienurlaub im Winter einfach und ein bisschen nachhaltiger. Das Auto lässt man am besten zuhause, schliesslich ist das benachbarte Oberstdorf ein gut erreichbarer Zielbahnhof. Von hier aus bringt einen der Walserbus in die österreichische Enklave, die von Bergen umgeben nur über Deutschland erreichbar ist.


In jedem der drei Orte, Riezlern, Hirschegg und Mittelberg, findet man alles, was man für einen unbeschwerten Urlaub braucht. Ski-, Snowboard-, Langlaufausrüstung und auch Rodel gibt es zum Mieten in den Sportgeschäften. Ausserdem sind in jedem der Orte Skischulen mit einem eigenen Übungsgelände und auf die Kinderbedürfnisse zugeschnittenem Unterricht. Und natürlich sind da noch eine Reihe wunderbarer Hofläden. Mit Herzblut betreiben die Inhaber ihre Landwirtschaft und versuchen, im Kreislauf der Natur zu leben und zu arbeiten. Ihre Produkte, oft in Bio-Qualität, stammen aus eigener Herstellung und von Partnerbetrieben. Sie stecken voller Liebe zur Natur und gesunder Zutaten. Das schmeckt nicht nur nach purer Lebensfreude, sondern ist auch gut für die Umwelt. So kann man sich bestens versorgen und dabei auch noch regional, nachhaltig und gesund geniessen. Wer sich gerne mal verwöhnen lässt, findet auch bei den Gastronomiebetrieben eine grosse Vielfalt. Von der ausgezeichneten Haubenküche über designierte Bio-Hotels, zum Teil auch mit a-la-carte-Angeboten bis hin zu lässigen Cafés und gemütlichen Hütten, die auf regionale Qualität und Transparenz bei der Zusammenstellung ihrer Speisekarten achten.

Talskigebiet – vom Frühstückstisch direkt auf die Piste

Jeder der im Kleinwalsertal aufgewachsen ist, hat ziemlich sicher eine Kindheitserinnerung an den einen, „seinen“ Tallift. Dort, wo man sich nach der Schule mit Freunden getroffen hat und man sich so frei und gross und wunderbar gefühlt hat. Schanzen wurden gebaut und geheime Wettrennen veranstaltet. Die Tallifte gibt es auch heute noch und sie sind einer der Gründe, warum das Kleinwalsertal so reizvoll für Familien ist. Hier geht es etwas entschleunigter und stressfreier zu als an den grösseren Anlagen. Dabei ist das Talskigebiet unheimlich abwechslungsreich, denn ca. ein Viertel der insgesamt 130 Pistenkilometer entfällt auf über zehn Lifte entlang der Talachse. Viele Unterkünfte liegen direkt an der Piste und in manchen Hotels und Ferienwohnungen kann man dem Nachwuchs sogar vom Frühstückstisch aus zuschauen, wenn er schon mal eine Runde dreht. Alle Lifte sind zudem bequem mit dem kostenlosen Walserbus erreichbar. In einem 10-Minuten-Takt fährt er auf der Hauptlinie zwischen Riezlern und Baad und auch die Nebenlinien in die Seitentäler werden in kurzweiligen Abständen angefahren.
Für die jugendlichen und junggebliebenen Freestyler in der Familie ist der Crystal Ground Snowpark am Kesslerlift in Riezlern, direkt an der Talstation der Kanzelwand, die erste Adresse. Der Snowpark mit Hindernissen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen ist der Treffpunkt der einheimischen Freestyle-Community. Hier kann man sich Tipps holen, zu neuen Tricks inspirieren lassen oder einfach über die Kunststücke staunen und die lockere Atmosphäre geniessen.
Über die Tallifte und Skiwege gelangt man zu den höher gelegenen Skigebieten wie dem Walmendingerhorn und der Kanzelwand. Auch zum rundum modernisierten Ifen, ein perfektes Familienskigebiet, kommt man am besten über die Skiwege durch die Heubergmulde oder eine Auffahrt mit der Parsennbahn. Ab der Bushaltestelle Fuchsfarm sind es dann nur noch fünf Minuten Fahrt mit dem Shuttlebus.

Burmis Winterwelt am Ifen

Das Murmeltier-Maskottchen Burmi ist Hausherr des grosszügigen Übungsgeländes am Gaisbühllift, direkt an der Talstation des Ifen. Es ist ideal für kleine und auch grosse Skianfänger, um das Gleichgewicht zu finden und ersten Schritte auf zwei Brettern zu machen. Auf dem sich sanft neigenden Hang kann man langsam Fahrt aufnehmen und rund um die lustigen Burmi-Figuren und Tore das Bogenfahren üben. Mit Förderband oder Tellerlift geht es dann wieder hinauf zur nächsten Runde und ab und zu schaut auch Burmi selbst vorbei und sorgt für frische Motivation.


Währenddessen erkunden die fortgeschrittenen Fahrer vielleicht die blauen und roten Pisten in den höheren Lagen am Ifen. Wenn es in der Familie Schneefans gibt, die noch nicht auf Ski stehen oder lieber ohne Ski auf Erkundung gehen, haben sie im Kleinwalsertal die Wahl aus über 50 km präparierten Winterwanderwegen. Diese Vielfalt zeigt sich auch am Ifen, direkt von der Talstation aus läuft man los, folgt entweder dem Schwarzwasserbach aufwärts in Richtung Melköde oder geht ein Stück flussabwärts ins idyllische Wäldele. Eines haben beide Touren gemeinsam, nach wenigen Metern taucht man ein in die Winterstille fernab des bunten Treibens an den Skiliften. Man findet unberührte Schneelandschaften zum Auftanken, zum Schneemänner bauen und Schneengel machen. Eine dritte Variante enthält eine erfrischende Portion Höhenluft, denn es geht gemeinsam mit den Skifahrern hinauf zum Hahnenköpfle auf 2000 m. Oben ankommen, spaziert man durch die Schneedünen auf dem Gottesackerplateau und geniesst das atemberaubende Panorama. Egal ob Skifahrer, Snowboarder, Winterwanderer oder Rodler – zum Aufwärmen, Austauschen und Stärken treffen sich später dann wieder alle im Gipfelrestaurant „Tafel & Zunder“, der Ifenhütte oder der Auenhütte mit der „Laubela“-Bar im stylish-alpinen Ambiente.

Naturwunder aus Schnee und Eis

Die Breitachklamm zwischen Tiefenbach bei Oberstdorf und dem Kleinwalsertal ist eines der bekanntesten Naturdenkmäler der Region. Auch im Winter, denn jetzt formieren sich mächtige Eiszapfen, die Wasserfälle erstarren zu funkelnden Eisdecken und wenn die Sonnenstrahlen einfallen, glitzert eine märchenhafte Kristallwelt aus Eis und Schnee. Ein gut zwei Kilometer langer Weg führt durch die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas.
Die Breitachklamm ist sicher eines der imposantesten Beispiele, doch egal wo man sich im Kleinwalsertal auf den Weg macht, sobald man unterwegs ist, wird die Begeisterung für das Lieblingselement vieler Walser, den Schnee geweckt. Für winterwandernde Familien ist ein Rodel immer empfehlenswert, dann können die Kleinen immer mal wieder eine Pause vom Schnee stapfen und spielen machen. Und auch die Grossen, die den Rodel ziehen, freuen sich zwischendrin mal über eine Rodelpartie.
Präparierte Rodelhänge gibt es in Mittelberg gleich am Ortseingang den Burmi-Rodelhang Ahorn und die Jörihalde in Bödmen, beide mit ca. 150 m Länge. Direkt hinter der Kirche in Mittelberg am Schützabühl, dort sogar mit einem Zauberteppich als Aufstiegshilfe und ein Highlight ist die ein Kilometer lange Rodelbahn im Wäldele.

Weitere Informationen

Kleinwalsertal, www.kleinwalsertal.com        

Pressefotos

Klettern
Klettern © Bergschule Kleinwalsertal
Alpenrosen im Kleinwalsertal
Alpenrosen im KleinwalsertalBerchtold

Pressekontakthttp://www.burgenland.info

Kleinwalsertal Tourismus eGen
Elmar Müller
Walserstrasse 264
A-6992 Hirschegg
Tel.: +43 5517 5114-436
elmar.mueller@kleinwalsertal.com 
www.kleinwalsertal.com