Moorraum Krumbach Moorraum Krumbach

Architektur im Moor erkunden

In Krumbach in Vorarlberg überraschen der Moorraum, Moorsitze und die moderne Kapelle Salgenreute.

Vor einigen Jahren hat Krumbach im Bregenzerwald seine Moore zugänglich gemacht und Wanderwege angelegt. Damit Besucher die Moorwiesen mit ihren vielen Kräutern und Blumen genauer betrachten können, liess die Gemeinde ausserdem 14 Moorsitze und den Moorraum errichten. Weil gutes Gestalten im Bregenzerwald einen hohen Stellenwert hat, übernahm diese Aufgabe ein Architekt aus der Region. Den überdachten, auf zwei Seiten offenen Moorraum aus Holz plante Bernardo Bader.

Bernardo Bader gestaltete ausserdem die Kapelle Salgenreute, die seit 2016 am Rand des Moors steht und eine baufällig gewordene Kapelle ersetzt. Der schmale, mit Holzschindeln eingekleidete Bau beeindruckt mit seinem spitzen, hohen Dach und der schlichten Atmosphäre im Inneren. Holzbänke und Wände aus Holz vermitteln Ruhe. Die Apsis mit kleinem Altar und Marienstatue ist in Weiss gehalten. Durch ein Fenster, das an der hinteren Wand der Apsis bis zum Boden reicht, sieht man hinaus in die Natur. Erreichbar ist die Kapelle nur zu Fuss.

2018 erhielt Bernardo Bader für die Kapelle Salgenreute den „Best Architects Award“, 2017 den „Chicago Athenaeum International Architecture Award“, den Österreichischen Bauherrenpreis sowie den Piranesi Preis.

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Kapelle Salgenreute in Krumbach
Kapelle Salgenreute in Krumbach © Vorarlberg Tourismus / Katrin Preuß Krumbach
Moorraum Krumbach
Moorraum Krumbach © Bregenzerwald Tourismus / Copyright Architekt Paul Steurer - Norman Mueller nam architektur fotografie Krumbach
Kapelle Salgenreute in Krumbach
Kapelle Salgenreute in Krumbach © Vorarlberg Tourismus / Katrin Preuß Krumbach