In die Küchengeschichte eintauchen

Beliebte Vertreter der Kärntner Küche sind die Frigga und das Ritschert, die schon seit Jahrhunderten als deftige Stärkung serviert werden.

„Kärntner Frigga zum Frühstück und der Baum fällt“ besagt eine alte Redewendung. In längst vergangenen Zeiten, als die schwere Forstarbeit lediglich mit Manneskraft und Pferdestärken bewältigt wurde, brauchten die Arbeiter kräftigende Energiebringer auf dem Frühstückstisch. Für die typische Variante der Frigga werden Speckscheiben mit Hartkäse, Eiern, Salz und Pfeffer in der Pfanne gebraten und kräftig gewürzt. Je nach Geschmack kann das Gericht auf Polentascheiben oder mit Schwarzbrot serviert werden. Die Frigga gibt es heute noch auf den Almhütten in den Kärntner Bergen zum Verkosten, beispielsweise auf der Klamerhütte in den Nockbergen (www.genusslust.info/betrieb/klamerhuette-beim-kaesen-zusehen).

Auch das Ritschert steht bei den Kärntnern noch heute auf dem Speiseplan: Der wärmende Eintopf aus Rollgerste, Hülsenfrüchten, Geselchtem und Liebstöckl wird hauptsächlich im Winter gekocht. Der früheste Beleg des Ritschert stammt aus dem Jahre 1485, als dem Bischof von Caorle im Gailtal auf der Burg Khünegg „Gerste in fetter Fleischsuppe“ serviert wurde. Geniessen kann man das traditionelle Gericht unter anderem in Frierss Feines Haus in Villach (www.feines-haus.at) oder beim Bodenbauer im Bodental (www.genusslust.info/betrieb/bodenbauer-maerchenhafte-erlebnisse).

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