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Innsbruck ist Stadt UND Berg

Was macht Innsbruck einzigartig? Es ist das Zusammenspiel von Kultur und Natur, das überall in der Stadt ins Auge sticht.

Am schönsten wird diese Harmonie sichtbar, wenn man von Innsbrucks Prachtstrasse, der Maria-Theresien-Strasse, zur mittelalterlichen Altstadt blickt und sich über dem Goldenen Dachl der beeindruckende Bergzug der Nordkette erhebt.

Unter den Laubengängen der Altstadt findet man kleine Läden, gemütliche Strassencafés sowie eine sportliche Herausforderung gotischen Ursprungs. Über 133 Stufen erklimmt man die 31 Meter hohe Aussichtsplattform des Stadtturms und geniesst atemberaubende Ausblicke. Kaiser Maximilian I. hinterliess an der Wende zum 16. Jahrhundert nicht nur Innsbrucks Wahrzeichen, das Goldene Dachl, in dem übrigens ein kleines Museum zum Besuch einlädt. Er stattete sein geplantes Grabmal in der Hofkirche mit 28 überlebensgrossen Bronzefiguren aus, und schenkte mit den „Schwarzen Mandern“ Innsbruck eines der bedeutendsten Renaissancekunstwerke nördlich der Alpen. Die Kirche beherbergt ausserdem eine der ältesten Orgeln Österreichs, die Ebert-Orgel aus dem 16. Jahrhundert.

 

Im 17. Jahrhundert schrieb eine Frau Geschichte, und zwar Claudia de Medici, die durch Heirat nach Tirol kam. Nach dem Tod ihres Mannes sorgten sie und ihr Sohn, Erzherzog Ferdinand Karl, dafür, dass das erste freistehende Theater nördlich der Alpen 1631 in Innsbruck eröffnet wurde. Antonio Cesti, gefeierter Musiker seiner Zeit, schrieb bedeutende Opern. Die Festwochen der Alten Musik sowie die Ambraser Schlosskonzerte, die alljährlich im Juli und August, Publikum aus Nah und Fern anziehen, zeugen von dieser Tradition. Apropos Schloss Ambras: im 16. Jahrhundert liess es Erzherzog Ferdinand II. für seine geliebte Frau Philippine Welser zu einem Renaissanceschloss umbauen, das zu Innsbrucks kulturellen Highlights zählt.

 

Habsburgs Spuren sind in Innsbruck eng mit Kaiserin Maria Theresia verbunden, die der Kaiserlichen Hofburg, die zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt, ihr heutiges Gesicht verlieh. Eine zauberhafte Begegnung zwischen Kultur und Natur bringt alljährlich im Juli den Innenhof der Hofburg zum Klingen. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte unter dem sommerlichen Sternenhimmel gelten mittlerweile als eines der europaweit führenden Festivals der Bläsermusik.

 

Ganz in der Nähe der Hofburg lädt das Tiroler Landestheater, das mit aussergewöhnlichen Tanzdarbietungen unter Choreograph Enrique Gasa Valga von sich reden macht, zum Besuch ein. Daneben entsteht mit dem Haus der Musik (geplante Eröffnung: Oktober 2018) eine neue Begegnungsstätte von Kunst, Musik und Schauspiel.

 

Schlendert man die Maria-Theresien-Strasse nach Süden, stechen die schönen Palais wie das Palais Fugger-Taxis, der Sitz der Tiroler Landesregierung, ins Auge. Am Ende der Strasse, bei der barocken Triumphpforte, fällt der Blick unweigerlich auf den Bergisel, der seine Berühmtheit u.a. den Schlachten gegen Napoleons Truppen verdankt, und der mit der eleganten „Kobra“ der von Zaha Hadid gestalteten Sprungschanze ein modernes Innsbrucker Wahrzeichen erhielt. Schlachtengetümmel gibt es am Bergisel aber noch immer, und zwar in Form des beeindruckenden Riesenrundgemäldes, das Teil des Museums Tirol Panorama ist.

 

Wie zwei Schwestern muten die beiden Kirchen am Fuss des Bergisels an: Die Wiltener Basilika besticht durch ihre hell-heitere Pracht und gilt als die schönste Rokokokirche in ganz Tirol. Und gegenüber thront die Kirche des Prämonstratenser Chorherrenstifts Wilten, ein Barockjuwel mit reichem Innenleben. Damit verbunden sind die himmlischen Knabenstimmen der Wiltener Sängerknaben, einem der traditionsreichsten Knabenchöre europaweit, der zu den weltweit besten seiner Art zählt. Ebenfalls mit Hörgenüssen beschäftigt sich das Audioversum, eine interaktive Erlebniswelt zum Hören und Staunen, die im Rahmen von wechselnden Ausstellungen zur spannenden Erforschung aller Sinne einlädt.

 

Nicht versäumen sollte man den Besuch des Tiroler Volkskunstmuseums, das der Tiroler Volkskultur in einer erlebnisreichen Ausstellung Ausdruck verleiht. Den Tiroler Wurzeln gehen auch die Kunstsammlungen des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeums auf die Spur. Unter dem Label „musikmuseum“ lädt man zu Konzerten und veröffentlicht eine CD-Reihe mit tirolspezifischen Musikprogrammen.

 

Musikalische Begegnungen finden auch im Stift Stams statt – und damit verlassen wir die Stadt und fahren in den kleinen Ort Stams, der vom prachtvollen Zisterzienserstift dominiert wird. Das im 13. Jahrhundert gegründete und im Barock umgestaltete Kloster mit Basilika, Prunkräumen und kostbaren Sammlungen ist für jeden kulturell interessierten Innsbruck-Gast ein absolutes Muss. Gegenüber von Stift Stams thront unübersehbar die Wallfahrtskirche Maria Locherboden hoch über dem Inntal. Nur zu Fuss ist diese auch heute noch viel besuchte Wallfahrtsstätte erreichbar, die auf Wundertaten und -heilungen im 18. und 19. Jahrhundert zurückgeht. Das neugotische Kirchlein und der fantastische Ausblick sind einen Besuch wert.

 

Weitere Informationen:

Innsbruck Tourismus

Alexandra Sasse
office@innsbruck.info
www.innsbruck.info

T +43-512-59850

Pressefotos

Kaiserliche Hofkirche
Kaiserliche Hofkirche © Innsbruck Tourismus
Restaurant Bar Adler
Restaurant Bar Adler © Innsbruck Tourismus
Bergiselschanze
Bergiselschanze © Innsbruck Tourismus
Wandern Kühtai
Wandern Kühtai © Innsbruck Tourismus