Geheimnisvoller Kraftplatz

In den Fischbacher Alpen in der Steiermark wandern Besucher auf Schneeschuhen zum Teufelstein, einer mystischen Felsformation.

Schon Peter Rosegger schrieb über den Turm, den der gefallene Engel Luzifer angeblich in den Himmel bauen wollte, um in der Christnacht wieder in diesen aufsteigen zu können. Bis zum zweiten Glockenschlag müsse er fertig sein, lautete Gottes Forderung. Der Teufel schichtete also drei riesige Felsklötze aufeinander, überragte damit aber nicht einmal den Bergwipfel und fuhr wütend zurück in die Hölle. Heute gilt der Ort auf 1.498 m Seehöhe als Kraftplatz, der aufgrund seiner besonderen geometrischen Ausrichtung immer wieder Gegenstand wissenschaftlicher Forschungen ist.

Ein beliebter Termin für einen Besuch des Teufelsteins ist die Wintersonnwende (heuer am 23. Dezember). Die gemeinsame Wanderung – je nach Wetterlage auch auf Schneeschuhen – startet um sechs Uhr beim Zellerkreuz am Schanzsattel. Oben angekommen sind die Besucher dabei, wenn die Sonne ihre ersten Strahlen entlang der behauenen Seite des Teufelsteins schickt und eine außergewöhnliche Lichtstimmung erzeugt. Anschließend gibt’s bei der Halterhütte heißen Tee und den für die Region typischen Sterz.

Region Joglland – Waldheimat
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