Runde Köstlichkeit aus Oberösterreich

Knödel sind das kulinarische Aushängeschild von Oberösterreich und kommen heute in unterschiedlichen Varianten auf den Tisch.

An einem Tag, an dem man keinen Knödel isst, so besagt eine alte oberösterreichische Bauernweisheit, kann man nicht satt werden. Und bis vor gar nicht allzu langer Zeit wurden die Knechte sogar danach beurteilt, wie viele Knödel sie zu essen imstande waren: Je mehr, umso besser.

Der Knödel blickt auf eine lange Geschichte zurück: Bereits vor mehr als 4.000 Jahren wurden die herzhaften Teigbällchen zubereitet. Die Geburtsstätte des Knödels in Österreich soll die Region Mondsee sein. Dort wurde in einem jungsteinzeitlichen Pfahlbaudorf ein prähistorischer „Urknödel“ gefunden, der als Vorfahr der Spezialität gilt.

Gefüllt mit Speck, Grammeln und Fleisch sind die Knödel aus dem oberösterreichischen Speisenkanon nicht wegzudenken. Doch auch junge, pfiffige Spielarten des Traditionsgerichts halten heute in den Küchen Einzug: Wo früher noch deftiger Kübelspeck (eine typische oberösterreichische Speckspezialität) und Blutwurst zum Einsatz kamen, geben in urbanen Knödelkreationen heute mitunter Sojakeimlinge, Tofu, Couscous und asiatische Aromen den Ton an.

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© Oberösterreich Tourismus / Andreas Roebl Oberösterreich

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