Festivals und Festspiele

Festspiele und Festivals gehören zum guten Ton im österreichischen Sommerurlaub: Wenn es draußen wärmer wird, geht’s unter freiem Himmel musikalisch zu. Zum Beispiel inmitten des ehemaligen Steinbruchs St. Margarethen, der in dieser Saison zum Schauplatz für Rigoletto-Aufführungen wird. Einige Kilometer weiter, am Ufer des Neusiedler Sees, warten die Seefestspielen Mörbisch mit ihrer weltweit größten Open-Air-Operettenbühne. Auf ihr wird dieses Jahr der „Der Vogelhändler“ in Szene gesetzt. Und abseits klassischer Melodien? Improvisation! Passend dazu bietet das Bezau Beatz Festival im Bregenzerwald zeitgenössische Musik.

Weite Welt trifft Alpen-Dorf: Bezau Beatz

Seit zehn Jahren vereint Bezau Beatz ganz verschiedene Spielarten improvisierter Musik. Schließlich sind experimentelle Ausdrucksformen fester Bestandteil des Festivals. Dessen Gründer, Kopf und Kurator ist Alfred Vogel, selbst ein Musiker. 2008 erweckte zudem Bluesmusiker und Songwriter Philipp Fankhauser die Bezau Beatz am Dorfplatz Bezau zum Leben. Mittlerweile haben klingende Namen wie Peter Evans, Barry, Altschul oder Jean beim Festival aufgespielt – und auch die Gastfreundschaft im Bregenzerwald schätzen gelernt. Dieses Jahr wartet wieder ein außergewöhnliches Rahmenprogramm, das auch zu verschiedenen Stationen in Bezau führt. Dazu gehört als Hauptspielstätte die Remise des Wälderbähnles. Zwischen den Konzerten können Gäste die Küche von Emanuel Moosbrugger und den „Wilden Weibern“ vom Biohotel Schwanen genießen. Oder sich bei netter Bewirtung von Martin Fink die Drinks der Bar fink.wertvoll schmecken lassen.

Verdis Meisterwerk im Steinbruch St. Margarethen

Am 12. Juli feiert inmitten der schroffen Felsenlandschaft vom Steinbruch St. Margarethen die aufwendige Neuinszenierung von Verdis „Rigoletto“ Premiere. Die Geschichte vom Hofnarren Rigoletto und seiner Tochter Gilda ist so spannend wie ein Krimi und so tragisch wie kaum ein anderer Opernstoff. „Das beste Sujet, das ich bisher in Musik gesetzt habe“, so schwärmte der sonst eher für seine Bescheidenheit bekannte Komponist bereits vor der Premiere der Oper „Rigoletto“. Wohl kaum einer dürfte ihm hier widersprechen. Urlauber, die am Neusiedler See zu Gast sind, können ihren Aufenthalt in der UNESCO Welterberegion also mit einem unvergesslichen Opernbesuch unterm Sternenhimmel verbinden. Jeden Abend begeistern die opulenten Inszenierungen mit hoher künstlerischer Qualität und einzigartiger Atmosphäre.

Größte Open-Air-Operettenbühne der Welt: Der Vogelhändler bei den Seefestspiele Mörbisch

Gut zehn Kilometer entfernt von St. Margarethen sind die Seefestspiele Mörbisch seit 60 Jahren der Ort für Operetten- und Musical-Aufführungen. Harmonisch eingebettet in die imposante Naturkulisse des Nationalparks Neusiedler See, befindet sich hier die größte Open-Air-Operettenbühne der Welt. Sorgfältig durchdachte Inszenierungen mit namhaften Darstellern locken Musikbegeisterte in das 50 Minuten südöstlich von Wien entfernte Mörbisch. Dieses Jahr kehren mit Christel von der Post und Adam, dem Vogelhändler, zwei der bekanntesten Operettenfiguren nach fast 20-jähriger Abwesenheit wieder auf die Seebühne zurück. Postenschacher, Verwechslung und was fürs Herz – im "Vogelhändler" sind alle klassischen Operetten-Zutaten meisterhaft vereint. "Grüß enk Gott, alle miteinander", "Ich bin die Christel von der Post" und "Schenkt man sich Rosen in Tirol" sind Operettenliebhabern in der ganzen Welt bestens bekannt.

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Bildergalerie / Slideshow

Fotograf_A._Tischler St. Margarethen
Jerzy Bin Mörbisch
Lukas_Haemmerle Bezau

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