Berglandschaft nahe der Gjaidalm Obertraun Berglandschaft nahe der Gjaidalm Obertraun
29.03.2021

Neue Angebote im Sommer 2021

Im Sommer 2021 gibt es viele neue Angebote für Österreichbesucher. Ob Wandern, Radfahren, tierische Erlebnisse oder neue Gäste- und Inclusivcards.

Wandern

Kärnten

Die Karnische Milchstraße
Die Karnische Milchstraße ist ein grenzüberschreitendes Projekt. Der Weitwanderweg, der sich derzeit im Ausbau befindet, verbindet österreichische und italienische (Käse-)Almen, die wie Sterne sanft in der Landschaft verteilt liegen. Seit dem Sommer 2020 kann man das erste Sternbild erkunden: Die „Lippen Europas“ verlaufen von Hermagor nach Tarvis in Italien. Aus der Vogelperspektive betrachtet, formt dort die Landschaft „Lippen“. Mit Beginn der Wandersaison 2021 kommen zwei weitere Sternbilder dazu: der „Leuchtturm“ im Raum Nassfeld und der „Rote Planet“, der bis ins obere Gailtal reicht. Im Jahr 2022 sollen alle sieben Sternbilder entlang der Milchstraße erwanderbar sein. www.nassfeld.at 

Barrierefreie Naturerlebnisse am Weissensee
Auf der Egger Alm und Dellacher Alm und am Westufer des Weissensees entstehen barrierefreie Wanderwege. Begehbar oder befahrbar sollen sie ab Juni 2021 sein. Den Ausbau ermöglichen Mittel aus einem Leader-Projekt und vom Land Kärnten. Über alle barrierefreien Angebote in Kärnten – von geführten Naturerlebnissen bis zu Bademöglichkeiten und Unterkünften – informiert die Kärnten Werbung auf einer eigenen, ausführlichen Website. www.kaernten.at 

Neue Slow Trails
Gemütlich auf einfachen Wegen wandern, sich dabei entspannen und Entschleunigung finden: Das machen in ganz Kärnten Slow Trails möglich. Sie sind maximal zehn Kilometer lang, verlaufen vorwiegend eben und sind mit Ruhebänken ausgestattet. Zu den bestehenden neun Slow Trails kommen ab Sommer 2021 drei weitere in der Region Villach – Faaker See – Ossiacher See dazu. Durch ein Landschaftsschutzgebiet verläuft der 4,6 Kilometer lange Slow Trail Afritzer See. Ein ornitologisch interessantes Gebiet erkunden Spaziergäner auf dem 2,6 Kilometer langen Slow Trail Wernberg Drauschleife. Am Rande des Drobollacher Moors befindet sich der 2,7 Kilometer lange Slow Trail Faaker See. Neu in der Region Klopeiner See ist außerdem der Slow Trail Turnersee. www.kaernten.at/slowtrails 

Via Paradiso am Millstätter See
Am Millstätter See lädt der neue, rund 50 Kilometer lange Wanderweg Via Paradiso ein, die Magie der Natur zu spüren. Der Weg führt vorwiegend auf Uferpfaden in vier gemütlichen Etappen rund um den Millstätter See. Gehzeiten von rund drei bis knapp fünf Stunden lassen genügend Zeit, Pausen einzulegen, die Natur zu genießen, auf einer Seeterrasse einzukehren oder zur Erfrischung in den See zu springen. www.millstaettersee.com 

Trail der Horizonte
Zum „Sinneswandeln“ regt der neue Trail der Horizonte ein. Der 82 Kilometer lange Weitwanderweg führt durch Kärntens unentdecktes Herz. In sechs Wandertagen gelangen Gehfreudige von der Turracher Höhe im Biosphärenpark Nockberge bis zum Maltschacher See. Im Auf und Ab führt der Weg durch Lärchen- und Zirbenwälder, durch ruhige Dörfer, zu Quellen und an Flüssen entlang. Pro Tag sind zwischen 600 und 1.500 Höhenmeter zu meistern. Wer mit leichtem Gepäck unterwegs sein will, bucht ein Package mit Gepäcktransfer. www.weitwanderwege.com 

Noch länger: der Nockberge-Trail
Der Nockberge-Trail, der am Katschberg beginnt und bisher in Bad Kleinkirchheim endete, wird in diesem Jahr um drei Etappen länger. Sie bringen Wanderer von Bad Kleinkirchheim bis zum Millstätter See. In Summe umfasst der Nockberge-Trail nun acht Etappen. Die täglichen Gehzeiten in durchwegs gebirgigem Gelände liegen zwischen drei bis sieben Stunden. Eine gute Wahl treffen jene, die ein Package mit Unterkünften und Gepäcktransfer buchen. www.nockberge-trail.com

Magische Momente erleben
In ganz Kärnten ermöglichen „magische Momente“ von Mai bis Oktober besondere Erlebnisse in der Natur. Das Sommerprogramm 2021 bietet zwei Neuerungen. „Wo Veredeltes aus Bio-Milch ‚Bunter Hund‘ und ‚Beste Freundin‘ heißt“ nennt sich die rund anderthalbstündige Wanderung. Sie führt vom Urbansee zur Bergkäserei Höfer in St. Urban. Dort gewährt Hausherr Christoph Höfer Einblicke in die Milchverarbeitung und reicht Köstlichkeiten mit Namen wie „Bunter Hund im Morgenland“ und „Beste Freundin ganz im Glück“ zum Verkosten. Das zweite neue Programm heißt „Wo versteinerte Tiere und Pflanzen Geschichten erzählen“. Mit Natur-Aktiv-Guides unternehmen die Teilnehmer eine rund dreistündige Wanderung im Drautal. Dabei suchen sie Fossilien, also Abdrücke von versteinerten Meerestieren und Pflanzen. Zum Ausklang gibt’s Kostproben aus dem kulinarischen Angebot der Slow-Food-Gemeinde Berg. www.kaernten.at 


Salzburg

Hohe Tauern Panorama-Weitwanderweg
Der neue „Hohe Tauern Panorama Trail“ bietet ab Mitte Mai ambitionierten Wanderern eine neue Herausforderung und prachtvolle Ausblicke auf Österreichs höchste Berge. Er umfasst zehn Tagesetappen, ist 150 Kilometer lang und überwindet 7.000 Höhenmeter. Ihre Tour beginnen Wanderer am Fuße der Krimmler Wasserfälle. Das Ziel ist die Schmittenhöhe hoch über Zell am See. Die Gehzeiten pro Tag liegen zwischen vier und sieben Stunden. Je nach Endpunkt der Tagesetappe übernachten die Weitwanderer auf einer Hütte am Berg oder in einer Unterkunft nach Wahl im Tal. Bergbahnen, Shuttle-Dienste an den Etappenzielen sowie ein buchbarer Gepäcktransfer erleichtern die Tour. Der Nationalpark Hohe Tauern feiert dieses Jahr sein 50. Jubiläum. www.nationalpark.at


Tirol

Das Geheimnis des Steinbergkönigs
Im Sommer 2020 eröffnete im Pillerseetal der interaktive Abenteuer- und Rätselweg „Das Geheiminis des Steinbergkönigs“. Aufgabe ist es, von Station zu Station die richtigen „Codewörter“ zu finden, die am Ende ein Machtwort bilden. Mit diesem Machtwort lässt sich der Steinbergkönig besiegen. Denn er hat die magische Kraft, alles in Stein zu verwandeln. Ab diesem Sommer kommt zu den bestehenden 8 Stationen eine weitere dazu. Sie heißt „Der Kristallzug“ und befindet sich an einem schönen Aussichtspunkt in Hochfilzen. steinbergkoenig.at 

KAT Walk Family in den Kitzbüheler Alpen
Frische Luft, Bewegung und unterhalt-same Erlebnisse in freier Natur kombiniert der neue Weitwanderweg „KAT Walk Family“. Unterwegs können die Kinder einen Streichelzoo besuchen, klettern, im Bergsee baden und an einigen weiteren spielerischen Stationen verweilen. Neigt sich die Gehenergie dem Ende zu, bieten sich Bergbahnen oder Busse zum Abkürzen an. In Summe legen Familien auf diesem Weg 76 Kilometer und 5.000 Höhenmeter in fünf Tagen zurück. Die Strecke führt von Hopfgarten über Kitzbühel bis nach St. Ulrich im Pillerseetal quer durch die Kitzbüheler Alpen. Buchen kann man auch Packages mit Unterkünften nach Wahl. www.kitzbueheler-alpen.com

Weg der Lieder in der Wildschönau
„Singa is insa Freid“ (Singen ist unsere Freude) wissen die Bewohner der Wildschönau in den Kitzbüheler Alpen. Hier wird seit jeher in den Stuben und auf der Alm, bei der Arbeit und zu verschiedenen Anlässen gesungen, gespielt und getanzt. Wie sich das anhört, erfahren Wanderer auf dem neuen „Weg der Lieder“ in Oberau. Am Dorfwanderweg gibt es ab diesem Sommer zwölf Stationen. Mit Smartphone und QR-Code kann man sich an jeder Tafel ein Lied anhören und einen dazu passenden Film anschauen. Zu hören und zu sehen sind einheimische Musikgruppen und Chöre. www.wildschoenau.com 

Länderübergreifend: Arlberg Trail
Einmal rund um den Arlbergpass, der Tirol und Vorarlberg verbindet, führt der neue Weitwanderweg Arlberg Trail. Er ist 40 Kilometer lang und eine sportlich-alpine Herausforderung, denn Wanderer sind in Summe 15 Stunden unterwegs. Von St. Anton geht’s über Stuben nach Zürs, über den Seekopf nach Lech und von dort zurück nach St. Anton. Teilabschnitte überwinden die Wanderer per Bergbahn. Die Tourismusbüros bieten Packages mit Übernachtungen sowie mit Gepäcktransfer an. www.stantonamarlberg.com

Grenzüberschreitend: Auf den Spuren von Schmugglern
Zwischen Bayern und Tirol verläuft der Schmugglerweg Klobenstein. In früheren Zeiten wurde dieser Weg genutzt, um Waren wie Zigaretten und Kaffee „zollfrei“ über die Grenze zu bringen. Nun wurde der acht Kilometer lange Weg zu einem Premium-Wanderweg ausgebaut: Ab dem Frühsommer 2021 soll die zweite Hängebrücke begehbar sein. Mehrere Aussichtsplattformen sowie Infotainment-Stellen kommen dazu. www.schmugglerweg.com

Tiroler Burgenweg
Von Burg zu Burg wandern: Das macht der neue, 50 Kilometer lange Tiroler Burgenweg möglich. Er führt zum Schloss Landeck, Schloss Biedenegg, Schloss Wiesberg, zur Burgruine Schrofenstein und zur Ruine Kronburg. Wissenswertes zu den Burgen, zu weiteren Sehenswürdigkeiten sowie über die Natur- und Kulturlandschaft erfahren die Wanderer per App. Um der „Schilder-Überflutung“ entgegenzuwirken, ist der Weg rein digital aufbereitet. tirolwest.at/tirolerburgenweg

Künstlerweg Oswald Kollreider in Osttirol
In Kartitsch in Osttirol erinnert der neue Künstlerweg an den Maler Oswald Kollreider (1922–2017). Kollreider wuchs in Kartitsch auf, war international präsent und blieb seinem Heimatort immer verbunden. Bekannt sind vor allem seine sakralen Werke. Entlang des knapp vier Kilometer langen Weges, der gemütlich durch Wiesen verläuft, stehen sieben Tafeln mit Bildern des Künstlers. Sieben Autoren haben sich je ein Bild von Oswald Kollreider genau angesehen und ihre Gedanken dazu in Kürzesttexten bzw. in Gedichten festgehalten. Es sind keine kunsthistorischen Betrachtungen, sondern literarische Reflexionen. www.osttirol.com

KulTOUREN Alpbach
Im Alpbachtal führen neue, gemütliche Wanderwege zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten des Tales. Derzeit gibt es drei KulTOUREN. Der 13 Kilometer lange „Heilwasserweg“ führt auf den Spuren des Wassers durch Kramsach. Er ist auch mit dem Rad befahrbar. Rund 2,5 Stunden sind Entdeckungsfreudige auf dem „Burgenweg“ unterwegs. Er beginnt bei der Pfarrkirche Rattenberg und führt über den Schlossberg nach Brixlegg zum Schloss Matzen und Schloss Lipperheide. „Dem Marmor auf der Spur“ heißt die 12,4 Kilometer lange, dritte Tour. Sie führt unter anderem ins Abbaugebiet des berühmten Kramsacher Marmors. www.alpbachtal.at

 

Radfahren

Kärnten

Bike Break mit Kletterturm am Klopeiner See
Zwischen dem Klopeiner See und dem Turnersee eröffnet im Frühjahr 2021 ein neuer Rast- und Aktivplatz für Radfahrer. Kinder und Jugendliche können dort den Fahrradgeschicklichkeits-Parcours befahren, im Kinderspielturm in Gestalt einer Seerose spielen und rutschen, an der Kletterwand und am Kletternetz kraxeln. Der Rastplatz ist mit einer E-Ladestation, einer Servicestation für Fahrräder sowie mit Sitz- und Trinkgelegenheiten ausgestattet. www.klopeinersee.at 

Neue Mountainbikestrecken rund um den Ossiacher See
Seit einigen Jahren baut die Region Villach – Faaker See – Ossiacher See ihr „lake.bike“-Mountainbike-Streckennetz aus. 2021 kommen zwei neue Touren dazu: Die 1,3 Kilometer lange Challenger-Tour, bei der die Mountainbiker rund 120 Höhenmeter bergauf und bergab überwinden, ist eine herausfordernde Runde, die zu Trainingszwecken mehrfach gefahren werden kann. Die 16,7 Kilometer lange Burgtour hingegen ist eine leichte Runde mit nicht ganz 500 Höhenmeter am Südufer des Ossiacher Sees. Sie erfüllt den langersehnten Wunsch, die Burg Landskron mit ihren beliebten Ausflugszielen an das Radwegenetz anzubinden. www.lake.bike 

Pump-Track in Weissensee
Ab Frühjahr 2021 wird das Übungsgelände für Trailfahrer am Weissensee noch größer. Neu dazu kommt ein 200 Meter langer Pump-Track. Das rund 900 m² große Gelände befindet sich ganz in der Nähe der Weissensee Bergbahn. Die Sesselbahn bringt Mountainbiker und ihre Räder zum Ausgangspunkt mehrerer Trails und Mountainbikestrecken. www.weissensee.com 

Mountain- und E-Bike-Revier auf der Turracher Höhe
Letzten Sommer hat auf der Turracher Höhe die Trail Area eröffnet. Sie bietet mehrere Übungstrails und den sechs Kilometer langen Kornock Panorama Flowtrail. In diesem Sommer kommen zwei weitere Single-Trails dazu, die voraussichtlich ab Juli 2021 befahrbar sein werden. Ab dem Sommer soll auch eine weitere Mountainbikestrecke befahrbar sein. Derzeit umfasst das Netz an beschilderten Mountainbikestrecken drei Touren mit einer Gesamtlänge von rund 65 Kilometern. www.turracherhoehe.at 


Niederösterreich

Umweltfreundlicher Lift für Mountainbiker in den Wiener Alpen
Die Wexl Trails in St. Corona am Wechsel in den Wiener Alpen sind eine beliebte, vielseitige Trail-Area. Hier finden Kinder und Einsteiger das perfekte Trainingsgelände. Geübte kurven auf attraktiven Trails talwärts oder befahren eine der Mountainbikestrecken. Seit Kurzem befördert ein neuer Schlepplift die Mountainbiker nach oben. Deutlich umweltfreundlicher als bisher, wo es per Bus bergauf ging. www.wexltrails.at 


Oberösterreich

Genussradeln im Mühlviertel
Ab dem Frühjahr 2021 können sich Genussfreudige im Mühlviertel zu zwei neuen Bierradtouren aufmachen. Die anspruchsvolle „Bier & Natur“-Strecke ist 143 Kilometer lang und überwindet 3.000 Höhenmeter. Auf den vier Tagesetappen erfahren die Radfahrer mehr über die Braucommune Freistadt sowie über die Natur- und Vogelschutzgebiete der Region. Rund 80 Kilometer lang ist die „Bier & Kultur“-Tour, auf der Radfahrer 1.500 Höhenmeter meistern. Auch sie beginnt in der Braustadt Freistadt und führt zu sehenswerten Burgen, Schlössern und Kirchen, zum Beispiel zur Pfarrkirche Kefermarkt mit ihrem berühmten Flügelaltar. Beide Touren sind auch mit dem E-Bike befahrbar. www.muehlviertel-almfreistadt.at 


Salzburg

Learn to ride Park in Saalbach
Wie kurvt man mit dem Mountainbike durch Trails? Für Erwachsene und Kinder, die es lernen wollen, gibt es ab Mai 2021 in Saalbach den Learn to ride Park. Er vereint Miniversionen der beliebtesten Trails von Saalbach Hinterglemm. Mit dem Zauberteppich fahren Anfänger bequem zu den Einstiegen des Little Monti, der Little Pro Line, des Little Panorama und sogar zur kleinen Version des legendären (Little) Hacklberg. Die Übungstrails sind zwischen 180 und 340 Meter lang und verlaufen über sanftes Gelände. Die Nutzung des Learn to ride Parks und des dazugehörigen Zauberteppichs ist kostenlos. www.saalbach.com 

Gravelbiken im Salzburger Land
„Gravelbiken“ heißt der neue Trend in der Radsportszene. Dazu braucht es ein Rad mit Stollenreifen, das vielseitig einsetzbar ist. Denn Gravelbiker fahren sowohl auf Asphalt als auch auf Schotterwegen und sogar auf leichten Bikestrecken. Einige Regionen im Salzburger Land haben sich schon auf das neue Offroad-Abenteurer eingestellt und bieten eigene Gravelrouten an. Die Auswahl im Sommer 2021 umfasst 20 Routen in jedem Schwierigkeitsgrad. www.salzburgerland.com 

Bike-Trail Wildkogel
Der Bike-Trail Wildkogel führt von Neukirchen über die Talstation Gensbichl bis zur Bergstation der Wildkogelbahn. Mit diesem Rund-Trail ist ab dem Sommer 2021 die letzte Lücke geschlossen. Für Biker eröffnet sich damit ein durchgängiges Bike-Vergnügen von Neukirchen und Bramberg auf den Wildkogel und wieder retour. Der Trail weist eine maximale Steigung von 13 Prozent auf. E-Biker können ihr Rad bei der Bergstation der Wildkogelbahn aufladen. www.wildkogel-arena.at


Steiermark

Trans Nationalpark mit neuer Streckenführung
Trans Nationalpark heißt die Mountainbiketour, die in mehreren Etappen den Nationalpark Kalkalpen mit dem Nationalpark Gesäuse verbindet. Statt bisher acht sind es nun sechs Etappen, die von Reichraming bis Johnsbach führen. Jeder Abschnitt ist maximal 40 Kilometer lang, die zu überwindenden Höhenmeter liegen bei maximal 1.400. Die Strecke verläuft durch alpines Gelände zu Almen, Seen und an Gebirgsbächen entlang. Immer wieder öffnen sich eindrucksvolle Ausblicke. www.transnationalpark.at 


Tirol

Neue „Line“ in der Bike Republic Sölden
Bike Republic nennt sich der große Trail- und Mountainbike-Park in Sölden. Ab Juni 2021 erweitert die „Olm Volle Line“ die Auswahl an Shaped Lines. „Olm Volle“ heißt im Dialekt so viel wie „immer Vollgas“. Das können Biker nun auf der 1,5 Kilometer langen, steilen und kurvigen Strecke geben. Sie ist schwarz (= schwer) markiert und überwindet 362 Höhenmeter. bikerepublic.soelden.com

Bike Area Streuböden im Pillerseetal
Ein Trail, zwei Lines und ein Pumptrack erweitern das Angebot für Biker ab diesem Sommer im Pillerseetal. Zwischen der Mittel- und Talstation der Gondelbahn Streuböden entsteht der neue vier Kilometer lange, einfache Schweinestberg-Trail. Für alle, die noch nie in einem Bikepark waren oder an ihrer Technik feilen möchten, ist der neue Easy Park Obingleiten genau das Richtige. Zum Üben bieten sich die Hänsn Line, die Obing Line und der Pumptrack an. www.fieberbrunn.com 

Bikepark Leutasch
Am Leutascher Katzenkopf eröffnet im Sommer 2021 ein Bikepark mit drei verschiedenen Singletrails, einem Uphill-Trail sowie Pumptrack und Übungsgelände direkt an der Talstation. Die Singletrails sind zwischen 0,6 und 2,1 Kilometer lang. Sie sind blau (leicht) und rot (mittel) markiert. Wie man Trails am besten befährt, lernen Interessierte in der neuen Bikeschule. Im Bikepark befinden sich außerdem ein Bikeshop mit Verleih und Werkstatt sowie eine Bikewash-Station. Der 1. Katzenkopf Leutasch Downhill-Bewerb soll am 13. August 2021 stattfinden. www.seefeld.com 

Neues von der KAT Bike-Tour
Ab Sommer 2021 können Mountainbiker und E-Biker aus zwei KAT-Bike-Varianten wählen. Es gibt eine Strecke für Sportliche. Sie bewältigen die 180 Kilometer lange Tour, die bis zu 6.250 Höhenmeter überwindet, zumeist in drei Tagesetappen. Die Etappen der einfacheren KAT-Bike-Genusstour sind so angelegt, dass sie für E-Biker gut zu meistern sind. Angeboten werden außerdem KAT-Bike-Packages mit Übernachtungen und Gepäcktransport. www.kat-bike.at


Natur- und Tiererlebnisse

Burgenland

Das Lesebaumhaus am Perspektivenwechselpfad
Familie Zeilinger, Landwirte und „Urlaub am Bauernhof“-Gastgeber in Himmelberg, eröffnet im Juni 2021 den Perspektivenwechselpfad mit Lesebaumhaus in fünf Meter Höhe. Der Weg soll dazu anregen, seinen Horizont zu erweitern und von der Natur zu lernen. Unterwegs kann man sich mit Fragen beschäftigen, zum Beispiel „warum hat ein Specht keine Kopfschmerzen?“ und „was können Menschen von einem Ameisenhaufen lernen?“. Das Lesebaumhaus befindet sich auf einer rund 110 Jahre alten Esche und ist aus Altholz gezimmert. Viele Holzteile des Baumhauses stammen aus einer alten Mühle am Bach. Ausgestattet ist es spartanisch mit einem multifunktionalen Möbelstück, das sich zum Liegen und Sitzen eignet. Hier sollen sich Menschen ganz aufs Lesen und Schauen konzentrieren. Selbstverständlich besteht im Lesebaumhaus Handyverbot. www.natur-gut-lassen.at 


Kärnten

Hilf dem Schilf im Naturpark Weissensee
Nicht heimische Pflanzen wie das Drüsenspringkraut, die Kanadische Goldrute und der invasive Staudenknöterich stellen eine große Herausforderung im Naturpark Weissensee dar. Diese schnellwachsenden, anspruchslosen Pflanzen besiedeln sehr rasch den ihnen zusagenden Lebensraum und überwachsen die heimische Vegetation. Die Naturpark-Verantwortlichen haben sich das Ziel gesetzt, diese nicht standortgerechten Pflanzen zumindest im Seeuferbereich massiv zu bekämpfen. Bei geführten Touren, die im Sommer 2021 zum ersten Mal stattfinden, erfahren die Teilnehmenden mehr über die Auswirkungen invasiver Neophyten. www.naturparke.at 

Sonnenrastplätze im Glantal
„Fang die Sonne ein“ ist der Name eines neuen Projektes in Glantal. Im Laufe des Jahres 2021 sollen an besonderen Orten in der Natur Sonnenrastplätze entstehen. Am ersten Rastplatz können Wanderer seit Dezember 2020 verweilen: „Monolog“ heißt die überdimensionale Sitzbank bei der Burg Glanegg. Die Bank ist ein Werk des Künstlers Nino Strohecker. Er flämmte, bürstete und ölte das Holz dabei nach japanischer Methode. Im Frühjahr 2021 soll der nächste Sonnenrastplatz bei der Kitzelkapelle in Steuerberg errichtet werden. Er heißt „Wie auf Wolke 7“. www.kaernten-mitte.at/glantal 

Batnight im Naturpark Weissensee
Das Ranger-Programm im Naturpark Weissensee bietet von Jahr zu Jahr Neues. In diesem Sommer können Interessierte zum ersten Mal gemeinsam mit Naturpark-Rangern die faszinierende Welt der Fledermäuse erkunden. Ausgerüstet mit Taschenlampen und Bat-Detektoren, die die Ultraschallrufe der Fledermäuse für das menschliche Ohr hörbar machen, geht es auf Exkursion. Bei der Tour „Smaragdauge der Alpen“, die seit 2020 stattfindet, nehmen die Teilnehmer die Feuchtwiesen am Weissensee genauer unter die Lupe. Sie suchen Wildpflanzen und verkosten einige davon. Außerdem lauschen sie den Rufen und Gesängen der Vögel. „Fossilien – Aug im Aug mit dem Urmeer“, ebenfalls neu seit 2020, führt auf die Spuren von versteinerten Lebewesen. Diese und einige weitere interessante Touren finden zu bestimmten Terminen und mit einer limitierten Teilnehmerzahl statt. www.naturparke.at


Oberösterreich

Natuarium am Inn
Im Europareservat Unterer Inn, das sich zwischen Bayern und Oberösterreich erstreckt, präsentiert seit 2020 das grenzüberschreitende „Natuarium am Inn“ neu gestaltete Ausstellungen in Ering (Bayern) und Schloss Frauenstein (Oberösterreich). Besucher erfahren hier vor allem mehr über die faszinierende Vogelwelt in den Auwäldern am Inn. Außerdem entstehen sechs Erlebnisstationen in den Inn-Auen, die im Laufe des Jahres 2021 zugänglich sein werden. Erkunden kann man sie individuell oder bei geführten Touren, begleitet von Experten des Natuariums. www.naturium-am-inn.eu 


Tirol

Steinbockzentrum im Pitztal
65 Jahre nach der erfolgreichen Wiederansiedlung des Steinbocks im Pitztal, hat in St. Leonhard im Juli 2020 das Tiroler Steinbockzentrum eröffnet. Das Besucherzentrum, ein monolithischer, rötlicher Betonkörper, beeindruckt mit seiner außergewöhnlichen Architektur. Es beherbergt eine interaktive Ausstellung, die sich über zwei Ebenen erstreckt, ein Café-Restaurant mit Terrasse und einen Infobereich mit Shop. In einem frei begehbaren Wildtiergehege können Besucher Murmeltiere und Steinböcke beobachten. www.pitztal.com 

Das Drachental in der Wildschönau
In der Wildschönau eröffnet im Frühjahr 2021 eine große Erlebniswelt für Familien. Sie bietet jede Menge Spiel, Spaß und Spannung. Der neue Drachenflitzer ist zum Beispiel der spektakulärste Alpine Coaster, den es derzeit gibt. Auf der 1.355 Meter langen Strecke geht’s durch drei hohe Kreisel, zahlreiche Kurven und Brücken bergab. Weitere Attraktionen sind der zehn Meter hohe Spieledrachen, ein Motorikpark, Trampoline, ein Sprungturm, Übungstrails und Spielelemente am Teich. 
www.wildschoenau.com/drachental 

Naturerkundungen im Naturpark Karwendel
Am Fuße des eindrucksvollen Karwendelgebirges gelegen, dem größten Naturpark Österreichs, bietet das Seefelder Plateau unvergleichliche Naturerlebnisse. Mit einem exklusiven Programm führt der Tourismusverband 2021 erstmals Gäste zu den unbekannten Höhepunkten dieses besonderen Naturraumes. Zu unvergesslichen Erlebnissen werden Exkursionen wie zum Beispiel Wildtierbeobachtungen oder nächtliche Waldspaziergänge. www.seefeld.com


Vorarlberg

Vorarlberger Naturpicknicks
Nach den im letzten Jahr ins Leben gerufenen „Kulturpicknicks“ in kleinem coronatauglichen Rahmen finden in diesem Jahr zusätzlich „Vorarlberger Naturpicknicks“ statt. Sie sind ab April 2021 geplant und finden jeweils für maximal zwölf Personen statt. Die Teilnehmer begeben sich unter anderem zum Birdwatching an den Bodensee, suchen am Alten Rhein nach Spuren von Bibern, unternehmen eine Kräuterwanderung oder eine Stadtwanderung durch das bäuerliche Dornbirn. Die Erträge kommen dem „Vielfalter“-Sommerprogramm der inatura Dornbirn zugute, einem Naturvermittlungsprogramm für Kinder. www.bodensee-vorarlberg.com/naturpicknicks 


Ausflugsziele und Museen

Burgenland

Familien-Erlebniswelt in Podersdorf am See
In Podersdorf am Neusiedler See eröffnet Mitte Mai 2021 die 18.000 m² große Familien-Erlebniswelt, die – so die Verantwortlichen – in Österreich Einzigartiges bieten wird. Behutsam in die Natur eingefügt entstehen Wasserspiele, ein riesiger Sandspielplatz und eine 57 Meter lange Motorik-Kletterstrecke. Attraktionen im Spielbereich sind die 40 Meter lange Holzkugelbahn in Wellenform sowie die sieben Meter hohen Nachbildungen einer Seerose und eines Vogelpaares, die beide auch innen bespielbar sind. www.podersdorfamsee.at 


Kärnten

Modernisiert: Heinrich-Harrer-Museum
Heinrich Harrer (1912–2006) wuchs in Hüttenberg auf. Dort widmet sich ein Museum dem Leben und der Forschungsarbeit des bekannten Bergsteigers. Seit diesem Jahr präsentiert sich das Museum moderner. Das Gebäude wird von Grund auf saniert. Die Ausstellung, die rund 5.000 Exponate umfasst, wird zeitgemäß aufbereitet. www.huettenberg.at 

Neueröffnung: Burg Liebenfels
Mitten in Kärnten steht die Burgruine Liebenfels. Seit 2020 wird die Burg von ihrem neuen Eigentümer saniert. Über die Arbeiten und den Fortschritt informiert er Besucher bei Führungen. Höhepunkt im wahrsten Sinn des Wortes ist der Aussichtsturm. Er hat ein neues Treppenhaus bekommen und kann nun bestiegen werden. Von oben sieht man weit über die Karnischen Alpen und die Karawanken. www.burgliebenfels.at 

Rosaliengrotte öffnet wieder
Seit fast sieben Jahren war die Rosaliengrotte am Hemmaberg in der Nähe des Klopeiner Sees geschlossen. Ein Steinschlag hatte Schäden verursacht, die Grotte musste saniert und gesichert werden. Ab Frühjahr 2021 ist sie wieder begehbar. Attraktion in der Grotte ist die in den Fels hineingebaute Rosalienkapelle. Dem Wasser, das in der Grotte entspringt, wird Heilkraft zugesprochen. www.museum-globasnitz.at


Niederösterreich

Mozart Experience Park
Schloss Stuppach bezeichnet sich als „Mozarts letztes Schloss“. Der Schlossbesitzer, Graf Franz von Walsegg, hatte nämlich bei Wolfgang Amadeus Mozart ein Requiem in Auftrag gegeben. Damit wollte er seine unendliche Liebe zu seiner jungen, im frühen Alter verstorbenen Frau Anna bekunden. Das Originalmanuskript des Requiems blieb lange im Schloss erhalten. Heute befindet sich das wertvolle Stück im Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek. Das Thema Mozart freilich blieb auf dem Schloss präsent. In Form von Konzert und seit Kurzem mit szenografischen Touren. Sie führen im Frühjahr 2021 auf den Spuren von Wolfgang Amadeus Mozart in rund zwei Stunden durch etwa zwei Dutzend Räume auf drei Ebenen. mozart-schloss.com


Oberösterreich

Die Museums-Schirmherrin Gerlinde Kaltenbrunner
Wie fühlt es sich zwischen Himmel und Erde an, zum Beispiel in einer steilen Felswand auf dem Weg auf einen 8.000er-Gipfel? Gerlinde Kaltenbrunner kann darauf viele Antworten geben. Sie war die erste Frau der Welt, die alle vierzehn 8.000er bestiegen hat, noch dazu ohne zusätzlichen Sauerstoff. Gerlinde Kaltenbrunner wuchs in Spital am Phyrn auf. In den nahen Bergen machte sie ihre ersten Klettererfahrungen. Einblicke in die Welt des Extrembergsteigens gibt in ihrem Heimatort seit einigen Jahren das Museum „Zwischen Himmel und Erde – Gerlinde Kaltenbrunner und die Welt der 8.000er“. Die Leidenschaft der kletterfreudigen Frau gilt bis heute den Bergen. Außerdem engagiert sie sich für Hilfsprojekte und ist als Vortragende und Seminarleiterin tätig. www.gerlindekaltenbrunner.at 


Vorarlberg

Installation auf der Silvretta-Bielerhöhe
Ab Juni 2021 können Besucher auf der 2.032 Meter hohen Silvretta-Bielerhöhe eine Installation des Schweizer Bildhauers Roman Signer bestaunen. Für die Bielerhöhe hat Signer ein Werk für die Ostseite des Stausees entwickelt. Ein Bach, der unter einer Brücke in den See fließt, wird gestaut und als bogenförmige Fontäne über den Weg hinweg wieder in den See geführt. Der Bach bildet einen Wasserbogen und zugleich eine Brücke. Das Projekt „Installation am Bielbach“ ist eine Zusammenarbeit des Kunsthauses Bregenz mit der illwerke vkw AG. Letztere ist der Vorarlberger Energieerzeuger, der in erster Linie Wasserkraft nutzt. www.kunsthaus-bregenz.at 

Goldwaschen im Brandnertal
Glitzert da etwas im Bach? Wer sich auf die Suche nach Gold begeben will, kann ab diesem Sommer im Brandnertal Gold waschen. In kleinen Gruppen geht’s von Brand zum Ort des Geschehens. Nach einer Einführung versuchen die Teilnehmer ihr Glück. Das Programm findet zwischen 16. Mai und 2. September 2021 einmal in der Woche statt und dauert rund drei Stunden. Gäste mit Gästekarte Brandnertal bekommen eine Ermäßigung auf den Teilnahmepreis. goldfieber.at

Neue Attraktionen an Golmis Forschungspfad
Am Golm, dem Hausberg von Tschagguns im Montafon, begleitet „Golmi“ Entdeckungsfreudige auf dem kurzweiligen Forschungspfad. Ab dem Sommer 2021 kommen zu den bestehenden 21 Spiel-, Bewegungs- und Rätselstationen weitere dazu. Die Wasserspiele-Station wird erneuert und vergrößert. Neu entstehen ein Balancier- und ein Milchkannen-Hupf-Parcours sowie eine große Kugelbahn. Am Ende von Golmis Forschungspfad können sich Kinder am Fotopoint mit Golmi und seinen Freunden fotografieren lassen. www.golm.at 


Kulinarik

Oberösterreich

Neues Restaurant über den Dächern von Steyr
An einem der schönsten Plätze von Steyr wird mit Mai 2021 ein neues Restaurant eröffnet: im „Taborturm“ oberhalb der Stadt. Das historische Wahrzeichen thront seit etwa 1480 über der Steyrer Altstadt, ursprünglich wurde das Gebäude als Wachturm der Feuerwache verwendet. Erreichbar ist das Restaurant direkt von der Stadt bequem mit dem neuen Panoramalift oder sportlich über die überdachte Tabortreppe. Die großzügige Sonnenterrasse mit einzigartigem Ausblick auf den Zusammenfluss von Enns und Steyr ist ein Publikumsmagnet. Christian Mayr vom Landgasthof Mayr in St. Ulrich wird den Turm zukünftig gastronomisch leiten. www.stadtkult-steyr.at


Steiermark

Route 66: Highway der Kulinarik
Eine neue Straße führt Genießer und Entdecker durch das steirische Thermen- und Vulkanland. Die Route 66 verbindet als „Highway der Kulinarik“ rund 100 Winzer, Buschenschänken, Wirtshäuser und Restaurants. Dazu eine beachtlich große Zahl an Erlebnismanufakturen. Über 50 Genusshandwerker öffnen ihre Tore für Besucher und lassen sie teilhaben an der Entstehung der regionalen Spezialitäten. Zu den bekanntesten Adressen zählen beispielsweise die Vulcano Schinkenmanufaktur, die Zotter Schokolademanufaktur, die Berghofer Mühle sowie eine Reihe von Winzern. www.thermen-vulkanland.at/route66


Tirol

Marktplatz Wilder Kaiser
Wo gibt es Schafmilchjoghurt, Speck, Fisch oder Edelbrände? Wer sich in der Region Wilder Kaiser mit regionalen Köstlichkeiten versorgen will, kann sich neuerdings am digitalen Marktplatz umschauen. Das neue Webportal informiert, welche Genusshandwerker welche Spezialitäten anbieten. Eine interaktive Landkarte führt zu den jeweiligen Adressen und zeigt die Öffnungszeiten an. www.wilderkaiser.info 


Wien

Neni Rooftop auf der „Superbude“
Nahe beim Prater, auf dem Gebäude des jungen Hotels Superbude, eröffnet im Frühjahr 2021 das Neni Rooftop-Restaurant. Das Neni ist eine Institution in Wien und hat sich mit israelisch-orientalischem Streetfood auch außerhalb des Landes einen Namen gemacht. Von der Panoramadachterrasse sieht man direkt in den Vergnügungspark des Praters und kann dabei sein Essen und Getränke genießen. neni.at

Neues Mochi mitten in der Stadt
Am Hohen Markt mitten im 1. Bezirk verwirklicht das beliebte Mochi ein neues Projekt: Liebhaber japanischer Küche dürfen sich im Laufe des Jahres 2021 auf ein modernes Restaurant mit Take-away-Angebot und Showroom freuen. Neben den klassischen Köstlichkeiten zum Mitnehmen wird es auch verpackte Lebensmittel geben, eine japanische „Greißlerei“ sozusagen. Ausgezeichneter Kaffee und eine erlesene Auswahl an Craft-Bieren ergänzen das Angebot. www.mochi.at 

Heuriger im Schloss Schönbrunn
Ab Herbst 2021 gibt es für Besucher des Schlosses und Schlossparks Schönbrunn in Wien ein neues kulinarisches Ziel: Im „Kontrollorstöckerl“ zwischen der Orangerie und dem Haupteingang eröffnet ein Heuriger. Damit Gäste auch abends die Heurigenatmosphäre genießen können, bleibt der Schlosspark länger geöffnet. Bisher schlossen seine Tore im September um 20 Uhr. www.schoenbrunn.at 


Gäste- und Inclusivcards

Oberösterreich

Pyhrn-Priel AktivCard
Im Jahr 2021 gilt die Phyrn-Priel AktivCard erstmals auch in den Herbstferien, und zwar vom 23. Oktober bis 1. November 2021. Darüber hinaus bekommen alle Gäste, die zwischen 13. Mai und 10. Oktober 2021 bei einem der gut 180 Partnerbetriebe übernachten, die kostenlose Inclusive-Card. Sie gilt für Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und Bergbahnen sowie als Eintrittskarte für Museen, Hallen- und Freibäder sowie Ausflugsziele. www.urlaubsregion-pyhrn-priel.at 


Salzburg

SalzburgerLand Card digital
Die SalzburgerLand Card ist die Eintrittskarte für über 190 Attraktionen im ganzen Land. Sie gilt wahlweise für sechs oder für zwölf Tage zwischen 1. Mai und 26. Oktober 2021. Erhältlich ist sie in diesem Jahr erstmals auch als digitale Karte. www.salzburgerland.com 


Steiermark

Genusscard wird digital
In 169 GenussCard-Beherbergungsbetrieben bekommen Gäste die beliebte Karte bereits ab einer Übernachtung. Ab sofort ist die GenussCard wahlweise als Kartonkarte oder in Form einer App erhältlich. Sie gilt für über 240 Ausflugsziele, Verkostungs- und Sportmöglichkeiten im steirischen Thermen- und Vulkanland, in der Oststeiermark sowie in der Süd- und Weststeiermark. Die GenussCard können Gäste bereits am Anreisetag nutzen. Den Zugang zur App gibt’s per E-Mail vom Gastgeber. www.genusscard.at 


Tirol

Ötztal Inside Summer-Card
Die Ötztal Inside Summer-Card löst die bisherige Ötztal (Premium-)Card ab. Sie ist kostenlos für Gäste, die bei einem von rund 330 Partnergastgebern übernachten. Alle anderen können sie für drei, sieben oder zehn Tage erwerben. Die praktische Karte gilt vom 29. Mai bis 3. Oktober 2021 für freie Fahrten mit zwölf Sommerbergbahnen sowie als Eintrittskarte für Schwimmbäder, Museen und Freizeiteinrichtungen. Mit dabei sind beispielsweise die Therme Aqua Dome und der Outdoor-Freizeitpark Area 47. www.oetztal.com 


Vorarlberg

Gäste-Card Bregenzerwald & Großes Walsertal
Die Gäste-Card Bregenzerwald gibt es nun auch für alle, die im Großen Walsertal ihren Urlaub verbringen. Sie bringt Besucher beliebig oft per Bergbahn nach oben, gilt für umweltfreundliche Fahrten mit den öffentlichen Bussen und zudem für erfrischend-entspannende Stunden in den Freibädern. Die Gäste-Card Bregenzerwald & Großes Walsertal erhalten alle Besucher, die zwischen 1. Mai und 31. Oktober 2021 drei oder mehr Nächte in einer der 28 Partnergemeinden verbringen. Sie ist im Übernachtungspreis inkludiert. www.alpenregion-vorarlberg.com 

Gästekarte Premium für das Brandnertal, Bludenz und das Klostertal
Neu ab dem Sommer 2021 ist die „Gästekarte Premium für das Brandner-tal, die Alpenstadt Bludenz und das Klostertal“. Sie gilt für alle Gäste, die mindestens zweimal in der Region übernachten. Sie können damit beliebig oft mit sieben Bergbahnen (insgesamt 15 Liftanlagen) fahren. Inkludiert sind außerdem die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in ganz Vorarlberg, Eintritte in Freibäder und Museen sowie die Teilnahme an geführten Wanderungen. Die Karte gibt es wahlweise als physische Karte oder als mobile Gästekarte am Smartphone. www.alpenregion-vorarlberg.com 


Sonstiges

Kärnten

Neues Kärntner Badehaus am Klopeiner See
Kärntner Badehäuser erfreuen sich am Klopeiner See großer Beliebtheit. Zwei gibt es bereits. Das dritte öffnet im Herbst 2021. Das ganzjährig geöffnete, barrierefrei zugängliche Gebäude beherbergt vier Saunen und eine Event-Sauna. Im Freien gibt es einen Kneippweg und einen Infinity-Pool. Schwimmen können Besucher natürlich auch im See. Von den Ruheräumen und der Liegewiese reicht der Blick aufs Wasser und das Seeufer. www.klopeinersee.at 


Oberösterreich

Trailrunning am Donausteig
Der Weitwanderweg „Donausteig“ hatte 2020 sein zehnjähriges Jubiläum und ist nicht nur bei Wanderern begehrt, sondern vermehrt auch bei Trailrunnern. Mit den steilen Uferhängen und insgesamt 20.000 Höhenmetern im Auf- und Abstieg gilt der Donausteig als Geheimtipp für diese Trendsportart. Gerade im Frühjahr und Spätherbst, wenn höhere Lagen verschneit sind, eignet sich die Donauregion besonders gut als Trainingsregion für Trailrunner. Auch wenn der sportliche Aspekt im Vordergrund steht, so bleibt doch Zeit die Landschaft zu genießen. Sei es die beeindruckende Schlögener Schlinge, seien es die wildromantischen Schluchten und Täler oder die zahlreichen Natur- und Kraftplätze. Geplant ist für Mitte Mai 2021 eine Trailrunning Challenge mit einem professionellen Laufguide. www.donauregion.at 

Blick auf Linz: Aussichtskanzel im Mariendom
Wer Linz erstmals besucht, ist von der hügeligen Landschaft begeistert, genauso wie von den Aussichtsplätzen, die sich mit unterschiedlicher Länge und Dauer erwandern lassen. Weite eröffnen auch die Bauten in der Innenstadt: Erstmals in diesem Jahr können Sportliche die neue Aussichtskanzel im Mariendom erklimmen. Über 633 Stufen geht es hinauf auf den obersten Steinbalkon in 112 Meter Höhe nur 22 Meter unterhalb der Turmspitze. Der Ausblick über die Stadt und bis in die Berge ist einzigartig. www.linztourismus.at 


Steiermark

Die interaktiven „Grazer Grazien“
„Grazer Grazien“ heißt die neue, interaktive Cityguide-App für Graz. Sie macht es Besuchern möglich, die Stadt mit Abstand zu erkunden. Als persönlicher Reisebegleiter führt der Multimedia-Guide am Smartphone zu 17 starken Frauen – den Grazer Grazien. Von Vesta und Minerva – zu sehen auf einem Fresko an einem Haus in der Herrengasse – über die eiserne Lady Liberty bis hin zum Steirermadl im Glockenspiel. Start ist der wohl beliebteste Treffpunkt der Stadt: die Weikhard-Uhr am Hauptplatz. Eine spielerische Note erwartet Rätselliebhaber: Nach jeder Station können knifflige Quizfragen beantwortet werden, die am Ende des Rundgangs ein Lösungswort ergeben. Als Belohnung gibt’s eine kleine Überraschung. www.locandy.com 

EMX-Park wiedereröffnet und erweitert
In Gleisdorf nahe bei Graz hat nach zwei Jahren Pause der EMX-Park wiedereröffnet. EMX steht für „Elektro-Motocross“. Neu dazugekommen ist ein sieben Hektar großes Waldstück mit einer Motocross-Strecke für Erwachsene sowie einer Kinderstrecke. Neu sind außerdem eine Endurostrecke, ein Pumptrack sowie ein Mountainbikebereich. Die Motocross- und Endurostrecke sind für Jugendliche ab 14 Jahren befahrbar. Auf der Kinderstrecke dürfen Junioren ab sieben Jahren fahren. Mountainbike- oder Motorradkenntnisse sind von Vorteil, auf diesem Gelände braucht man jedoch keinen Führerschein. www.emx-park.at 


Tirol

Mehr über Biathlon erfahren
Hochfilzen hat sich in den letzten Jahren zu einem Biathlon-Zentrum entwickelt. Einblicke in diese Sportart, die Langlaufen und Schießen verbindet, gibt der 15 Kilometer lange Biathlon-Themenweg mit 16 Stationen. Ab diesem Sommer werden einige dieser Stationen um Augmented Reality-Elemente erweitert. Mit ihrem Mobiltelefon können Wanderer über QR-Codes visualisierte Informationen rund ums Thema Biathlon abrufen. www.biathlon-wm-pfad.at 

Seefelder Panoramaklettersteig
Ab Mitte Juni 2021 ist die Olympiaregion Seefeld um eine Attraktion reicher. Dann eröffnet der neue Klettersteig zur Seefelder Spitze. Er ist 475 Meter lang, geht über 260 Höhenmeter und hat den Schwierigkeitsgrad C/D (überwiegend C, Einzelstellen D). Unterwegs sind Kletterer rund 1,5 Stunden. Dazu kommen der rund 30-minütige Zustieg von der Station Rosshütte und der 20-minütige Abstieg zur Station Seefelder Joch. Der Einstieg befindet sich auf ca. 1.960 Meter Seehöhe, der Ausstieg bei 2.220 Meter Seehöhe. www.seefeld.com

Virtuell durch Hall spazieren
Wie schaut die Stadt Hall aus und was gibt es dort alles zu entdecken? Umschauen können sich Interessierte nun auch virtuell. Möglich macht es ein 360-Grad-Spaziergang, der durch die mittelalterlichen Gassen der Stadt zu sehenswerten Gebäuden führt. Besuchen kann man zum Beispiel die Johanneskirche, die Georgskapelle und Burg Hasegg. Wissenswertes zu den jeweiligen Gebäuden und zu Kunstwerken in ihrem Inneren zeigen Text-Inserts. www.hall360.tirol 

Fotopoints am Wilden Kaiser
An besonders schönen Aussichtspunkten am Wilden Kaiser – Brixental stehen neuerdings „Fotopoints“. Bei der Bergstation der neuen Salvistabahn oberhalb von Itter sind überdimensionale Wanderstöcke der perfekte Schauplatz für ein Erinnerungsfoto. In Scheffau thront die neue „Kaiserliche Wohlfühlplattform“ mit allerbestem Ausblick auf die umliegende Bergwelt. Am höchsten Punkt auf 1.892 Meter Seehöhe in Westendorf laden zwei alte Sessel dazu ein, Platz zu nehmen, die Aussicht zu genießen und den besonderen Platz mit der Kamera festzuhalten. www.skiwelt.at 

Green Deal Seefeld
Mit dem Green Deal hat Seefeld ein Pilotprojekt für nachhaltigen Tourismus ins Leben gerufen. Das Ziel lautet, echt nachhaltig zu werden. Nachhaltig heißt für den Ort zunächst klimaneutral. Ein Ziel, das Seefeld mit 2035 erreicht haben will. Dementsprechend konzentriert sich das Projekt auf fünf Säulen: Mobilität neu konzipieren, natürliche Ressourcen schonen, lokale Wertschöpfung steigern, Natur- und Artenschutz sowie die touristische Angebotsentwicklung, die einen respektvollen Umgang mit der Natur stärker in den Mittelpunkt rückt. www.seefeld.com/nachhaltigkeit 


Vorarlberg

Energietunnel und Aussichtsplattform Silvretta-Bielerhöhe
„kunstraum2032silvretta“ heißt das Projekt, das der in Wien lebende Lichttechniker Werner Zotter auf der 2.032 Meter hohen Silvretta-Bielerhöhe verwirklicht. Ab dem Sommer 2021 zeigt der Energietunnel Besuchern eine Wettervorhersage. Mithilfe von Licht und Geräuschen stellt das Kunstprojekt Wettersituationen wie Sonne, Wolken, Nebel, Regen, Schnee und auch die Mondphasen dar. Im Winter macht es die Lawinenwarnstufen sichtbar. Neu entsteht außerdem eine Aussichtsplattform. Von diesem Platz aus zeigen sich Besuchern Vorarlbergs höchster Berg, der 3.312 Meter hohe Piz Buin und der Kletterpark an der Staumauer des Silvrettasees. Die Plattform macht zudem die Quellen der großen europäischen Flüsse sowie die europäische Wasserscheide sichtbar. Per Knopfdruck kann man einen Fluss auswählen. Über Lichttechnik sieht der Betrachter, wo der Fluss entspringt und wohin er fließt. www.gsl-tourismus.at